Humuswirtschaft


Konzept zur Umstellung eines landwirtschaftlichen Betriebes auf nachhaltige Humuswirtschaft zur Bekämpfung von Clostridiosen und deren Toxine

Einleitung und Einführung in die Problematik
Wir haben heute einen Zustand erreicht, in dem die Landwirtschaft vor dem Problem von überlockerten, in sich zusammensackenden, humusarmen Böden mit einhergehendem Verlust von Bodenfruchtbarkeit steht. Auch wenn es nur schwer zu glauben ist, wenn man das Pflanzenwachstum auf den landwirtschaftlichen Ackerflächen sieht, der Humusgehalt der Böden auf Deutschlands Äckern nimmt ab. Die Pflanzen wachsen fast nur noch durch eine Nährlösung aus verschiedenen Düngersalzen und Wasser. Daraus resultierende Pflanzenkrankheiten werden chemisch bekämpft. Das Bodenleben (Edaphon) wird zurückgedrängt.

In der Natur dauert der Aufbau von 1% Humus bis zu 2000 Jahre. Die deutsche Landwirtschaft hat es geschafft innerhalb von 50 Jahren die Böden von durchschnittlich 4% Humusgehalt auf unter 2 % herunterzuwirtschaften. Das hat vielfältige Folgen:

  • Verlust von im Boden gebundenen Kohlenstoff in Form von klimaschädlichem CO2
  • Auswaschungsverluste vor allem von Nitratstickstoff , Phosphat und Kalinährstoffen, dadurch Gewässereutrophierung und Belastung des Grundwassers und Versauerung
  • Verlust an Bodenfruchtbarkeit, der damit verbundenen Krümelstabilität mit all seinen positiven Eigenschaften z.B. Wasserhaltefähigkeit, leichte Bearbeitung u.a.
  • Anstieg von Pflanzen- und Tierkrankheiten durch Fäulnis im Boden, Vermehrung von sauerstofffliehenden Bakterien und Pilzen (anaerob), insbesondere Clostridien, auch dem gefährlichen Botulismus bei Tier und Mensch
  • Verlust der aeroben Mikroflora, die die einzige ist, die nachhaltig Humus aufbauen kann

Heute existieren in den meisten europäischen Böden keine oder nur noch winzige Spuren von aerober Mikroflora, also Mikroorganismen, die unter Luftsauerstoff gedeihen. Dies führt unweigerlich zur Verwüstung und Wind- und Wassererosionen. Der große Auffahrunfall auf der Autobahn durch Sandstürme in Brandenburg ist nur ein Beispiel dafür, dass dringendster Handlungsbedarf besteht und zwar aus der Praxis für die Praxis. Die Zunahme von Clostridiosen in Rindviehbeständen, mit tausenden von toten Rindern und schwerkranken Menschen bis zu behinderten Kindern ist nicht mehr hinzunehmen. Es wird dabei von visceralem oder chronischem Botulismus gesprochen. Obwohl diese Krankheit immer mehr Viehbetriebe befällt, gilt sie noch nicht als amtlich anerkannte Tierseuche.

Das vollständige 25 seitige Dokument können Sie gegen eine Gebühr von 20,- Euro unter folgender E-Mail Adresse bestellen:
office@hamhamgmbh.de

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